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Ein Patent gibt seinem Besitzer das exklusive Recht zur professionellen Nutzung einer Erfindung. Das Monopol gilt für maximal 20 Jahre und nur in denjenigen Staaten, wo das Patent erlangt wurde. Folglich besitzt der Inhaber eines Patentes einen beträchtlichen Wettbewerbsvorteil, können doch Konkurrenten vom Gebrauch dieser Technologie abgehalten oder zur Zahlung dafür angehalten werden.
Dieses Monopol kann sehr lukrativ sein. Einige durch Patente geschützte Beruhigungsmittel werden zu einem Preis verkauft, der die Herstellungskosten um das 600 Fache übertrifft. Der Produzent kann die oft hohen Entwicklungskosten in dieser Weise amortisieren.
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Eine Firma, die regelmässig Patente einreicht, zeigt auch ihren Kunden und Aktionären innovatives Potential. Finanzanalysten sind sich dessen bewusst und berücksichtigen immer mehr auch Patentdaten, bevor sie in eine Firma investieren.
Das Einreichen eines Patentes gibt zudem Schutz gegen Ansprüche von Konkurrenten. Ein gut ausgestattetes Patent-Portefeuille kann dann in diesem Fall ein effizientes Abschreckungsmittel darstellen.
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