

{"id":36531,"date":"2026-10-15T08:43:25","date_gmt":"2026-10-15T07:43:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.patentattorneys.ch\/?p=36531"},"modified":"2026-10-15T11:13:35","modified_gmt":"2026-10-15T10:13:35","slug":"generative-ai-and-information-security-specific-risks-for-swiss-law-firms-and-patent-attorneys","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.patentattorneys.ch\/de\/2026\/10\/15\/generative-ki-und-informationssicherheit-spezifische-risiken-fur-schweizer-anwaltskanzleien-und-patentanwaltinnen-und-anwalte\/","title":{"rendered":"Generative KI und Informationssicherheit: spezifische Risiken f\u00fcr Schweizer Anwaltskanzleien und Patentanw\u00e4ltinnen und &#8211; anw\u00e4lte"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><strong>Kontext:<\/strong> Dieser Artikel wurde von der <a href=\"https:\/\/www.swisslegaltech.ch\/en\/home\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Swiss LegalTech Association<\/strong><\/a> (SLTA) ver\u00f6ffentlicht, bei der P&amp;TS Corporate-Mitglied ist. Er ist in der Kategorie \u00abLaw &amp; Tech Insight\u00bb eingeordnet und reiht sich in die zahlreichen Publikationen ein, die sich mit den Ver\u00e4nderungen im Rechtssektor durch den Einsatz neuer Technologien befassen. S\u00e4mtliche Artikel sind auf der Website der SLTA unter folgender Adresse abrufbar: <a href=\"https:\/\/www.swisslegaltech.ch\/en\/documentation\/index.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>https:\/\/www.swisslegaltech.ch\/en\/documentation\/index.php<\/strong><\/a> Wir danken der Swiss LegalTech Association, dass sie uns die Gelegenheit bietet, unser Fachwissen in diesem besonderen Bereich zu teilen. Der Originalartikel wurde auf Englisch ver\u00f6ffentlicht.<\/p><\/blockquote>\n<p>Von <a href=\"https:\/\/www.patentattorneys.ch\/de\/unser-team\/mitarbeiter\/christophe-saam\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Christophe Saam<\/strong><\/a>, CEO bei P&amp;TS<br \/>\nRedaktion: <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/rucsandra-bratu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Rucsandra Bratu<\/strong><\/a>, Legal Operations Lead bei der Swiss LegalTech Association (SLTA)<\/p>\n<h2>Einleitung<\/h2>\n<p>Generative KI ist in den meisten Anwaltskanzleien bereits im Einsatz, ob die Leitung davon weiss oder nicht. Sie bringt echte Effizienzgewinne, birgt aber Risiken, die sich qualitativ von den herk\u00f6mmlichen Cybersicherheitsbedrohungen unterscheiden. Dieses Kapitel erg\u00e4nzt die SAV\/FSA-Wegleitung f\u00fcr den Umgang mit k\u00fcnstlicher Intelligenz vom Juni 2024 (konsolidiert im Februar 2025) aus der Perspektive der Informationssicherheit. Es ist auch f\u00fcr Patentanw\u00e4ltinnen und Patentanw\u00e4lte relevant, die gleichwertigen Berufsgeheimnispflichten unterliegen. Es ersetzt die Wegleitung nicht, sondern liefert die praktische Sicherheitsebene, die sie erg\u00e4nzt.<\/p>\n<h2>On-Premise oder externes LLM: die Wahl der Architektur<\/h2>\n<p>Jede Kanzlei muss grunds\u00e4tzlich entscheiden, ob sie ein KI-Modell auf der eigenen Infrastruktur betreibt (On-Premise-Betrieb) oder einen externen, in der Cloud gehosteten Dienst nutzt. Der On-Premise-Betrieb bietet maximale Vertraulichkeit und volle Kontrolle \u00fcber die Daten. Er ist der direkteste Weg, die Berufsgeheimnisregeln einzuhalten. Seine Nachteile sind real: erhebliche Einrichtungskosten, der Bedarf an IT-Fachwissen und die rasche Veralterung selbst gehosteter Modelle.<\/p>\n<p>Ein externes LLM bietet Zugang zu modernsten F\u00e4higkeiten bei geringeren Infrastrukturkosten. Es bedeutet aber, dass die Daten die Kanzlei verlassen, weshalb die vertragliche und regulatorische Compliance entscheidend wird. Die SAV\/FSA-Wegleitung l\u00e4sst beide Wege zu, wobei f\u00fcr die externe Variante strenge Bedingungen gelten. Die Wahl ist nicht endg\u00fcltig: Eine gut konzipierte Infrastruktur kann beide Varianten gleichzeitig unterst\u00fctzen und der Kanzlei erlauben, ihren Ansatz mit der Reife der Technologie weiterzuentwickeln.<\/p>\n<h2>Berufsgeheimnis: die nicht verhandelbare Einschr\u00e4nkung<\/h2>\n<p>F\u00fcr Schweizer Rechtsanw\u00e4ltinnen und Rechtsanw\u00e4lte sowie Patentanw\u00e4ltinnen und Patentanw\u00e4lte ist das Berufsgeheimnis keine Compliance-Formalit\u00e4t. Es ist strafrechtlich sanktioniert nach Art. 321 StGB (SR 311.0) und berufsrechtlich geregelt, f\u00fcr Rechtsanw\u00e4ltinnen und Rechtsanw\u00e4lte in Art. 13 BGFA (SR 935.61) und f\u00fcr Patentanw\u00e4ltinnen und Patentanw\u00e4lte in Art. 10 PAG (SR 935.62). Die Eingabe von Mandantendaten (<em>client data<\/em>) in ein KI-System stellt eine Offenlegung gegen\u00fcber Dritten dar und muss auch als solche behandelt werden. Das Bundesgesetz \u00fcber den Datenschutz (DSG, SR 235.1) gilt unmittelbar f\u00fcr jede KI-gest\u00fctzte Datenbearbeitung.<\/p>\n<p>Ein externer Anbieter kann nur dann als legitime Hilfsperson betrachtet werden, wenn eine Reihe kumulativer und strenger Bedingungen erf\u00fcllt ist: Er muss in der Schweiz oder in der EU\/im EWR ans\u00e4ssig sein oder \u00fcber geeignete Garantien f\u00fcr die Bekanntgabe ins Ausland verf\u00fcgen. Prompts und Antworten m\u00fcssen innerhalb dieser Rechtsr\u00e4ume gespeichert bleiben. Der Anbieter muss sich vertraglich verpflichten, keine Daten an Dritte weiterzugeben. Und er muss sich verpflichten, die Daten der Kanzlei nicht f\u00fcr das Training oder Fine-Tuning von Modellen zu verwenden. Sind diese Bedingungen nicht erf\u00fcllt, d\u00fcrfen keine Mandantendaten eingegeben werden, auch nicht in einer Form, die die Anw\u00e4ltin oder der Anwalt f\u00fcr anonymisiert h\u00e4lt, wenn eine Re-Identifizierung m\u00f6glich bleibt.<\/p>\n<p>Sind die Bedingungen erf\u00fcllt, bleibt die Datenminimierung dennoch eine bew\u00e4hrte Praxis: Namen, Aktenzeichen und identifizierende Angaben sollten vermieden werden, soweit die Aufgabe es zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Mit der spezifischen und informierten Einwilligung der Mandantin oder des Mandanten darf eine Anw\u00e4ltin oder ein Anwalt ein Tool verwenden, das die obigen Kriterien sonst nicht erf\u00fcllen w\u00fcrde. Diese Einwilligung muss jedoch sowohl das Berufsgeheimnis als auch den Datenschutz abdecken und darf weder vorausgesetzt noch aus den Umst\u00e4nden abgeleitet werden.<\/p>\n<h2>Interne Richtlinie, Governance und das Problem der Shadow IT<\/h2>\n<p>Bevor ein KI-Tool eingef\u00fchrt wird, muss die Kanzlei \u00fcber eine schriftliche interne KI-Richtlinie verf\u00fcgen, die auf Partnerebene genehmigt ist. Sie sollte festlegen, welche Tools zugelassen sind, welche Datenkategorien als Prompts verwendet werden d\u00fcrfen und welche nicht, wer welche Tools nutzen darf und welches Pr\u00fcfverfahren gilt, bevor KI-generierte Inhalte verwendet oder weitergegeben werden. Ohne eine solche Richtlinie geht das gr\u00f6sste Risiko nicht von externen Angreifern aus, sondern von innen. Mitarbeitende, die ein n\u00fctzliches KI-Tool entdecken und es ohne Genehmigung einsetzen, indem sie Mandantendaten in Systeme f\u00fcr Privatkunden eingeben, etwa in die kostenlosen Versionen kommerzieller Chatbots, stellen eine der unmittelbarsten und am meisten untersch\u00e4tzten Bedrohungen f\u00fcr das Berufsgeheimnis dar. Dies ist die sogenannte Shadow IT: die Nutzung nicht genehmigter Tools, die vollst\u00e4ndig ausserhalb des Sicherheitsperimeters der Kanzlei betrieben werden. Die Richtlinie muss dies ausdr\u00fccklich verbieten und die beruflichen Konsequenzen bei Nichteinhaltung klar benennen.<\/p>\n<p>KI-spezifische Risiken erfordern zudem eine eigene Schulung, getrennt von der allgemeinen Sensibilisierung f\u00fcr Cybersicherheit. Die Mitarbeitenden m\u00fcssen verstehen, was das Berufsgeheimnis im Zusammenhang mit einem Prompt bedeutet, warum die \u00dcberpr\u00fcfung von KI-Ergebnissen eine berufliche Pflicht und keine blosse Empfehlung ist und warum ein Abweichen von den zugelassenen Tools der Kanzlei reale Konsequenzen hat. Angesichts der Geschwindigkeit, mit der sich Tools und Bedrohungen entwickeln, sollte die Schulung regelm\u00e4ssig stattfinden und nicht einmalig sein.<\/p>\n<h2>Vertragliche Absicherung gegen\u00fcber externen Anbietern<\/h2>\n<p>\u00d6ffentlich zug\u00e4ngliche Allgemeine Gesch\u00e4ftsbedingungen bieten keinen ausreichenden Schutz: Sie sind einseitig \u00e4nderbar und werden selten im Hinblick auf Berufsgeheimnispflichten verfasst. Ein unterzeichneter, bilateraler Auftragsbearbeitungsvertrag (<em>Data Processing Agreement<\/em>, DPA) ist dringend zu bevorzugen. Zu den Schl\u00fcsselklauseln, die zu pr\u00fcfen oder auszuhandeln sind, geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li>ein ausdr\u00fcckliches Verbot, die Daten der Kanzlei f\u00fcr das Training oder Fine-Tuning von Modellen zu verwenden;<\/li>\n<li>klare Verpflichtungen zum Datenspeicherort (<em>Data Residency<\/em>), die den Anbieter an die Schweiz oder die EU\/den EWR binden;<\/li>\n<li>ein Verbot der Weitergabe an Dritte, einschliesslich verbundener Unternehmen und Unterauftragnehmer;<\/li>\n<li>eine Vertraulichkeitspflicht f\u00fcr das Personal des Anbieters;<\/li>\n<li>definierte und kurze Fristen f\u00fcr die Aufbewahrung und L\u00f6schung von Daten;<\/li>\n<li>Auditrechte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einschl\u00e4gige Zertifizierungen (ISO 27001 f\u00fcr das Informationssicherheits-Managementsystem und zunehmend ISO 42001 f\u00fcr KI-Managementsysteme) sind ein n\u00fctzlicher Basisindikator f\u00fcr den Reifegrad eines Anbieters.<\/p>\n<p>L\u00e4sst sich kein DPA aushandeln, sollte die Kanzlei zumindest ihre Pr\u00fcfung der geltenden AGB dokumentieren, Benachrichtigungen \u00fcber \u00c4nderungen abonnieren und ihre Einsch\u00e4tzung bei jeder Aktualisierung dieser Bedingungen neu vornehmen.<\/p>\n<h2>Datenmanagement: Konversationsverlauf und Anbieterunabh\u00e4ngigkeit<\/h2>\n<p>Ein weiteres Risiko betrifft den Konversationsverlauf und das Kontextged\u00e4chtnis. Die Leistung eines LLM verbessert sich, wenn das Modell Kontext \u00fcber die Nutzerin oder den Nutzer, deren bzw. dessen Mandate und F\u00e4lle ansammelt. Dieser angesammelte Verlauf besteht jedoch aus sensiblen Daten der Kanzlei. Er sollte nicht dauerhaft in der Infrastruktur des Anbieters gespeichert werden. Bew\u00e4hrt hat sich eine Chat-Management-Schicht, die den Konversationsverlauf lokal in der eigenen Infrastruktur der Kanzlei speichert und bei jeder Anfrage nur den notwendigen Kontext an das LLM \u00fcbermittelt. Zudem sollten Anbieter gew\u00e4hlt werden, die sich vertraglich zur raschen L\u00f6schung von Sitzungsdaten verpflichten.<\/p>\n<p>Allgemeiner sollten Kanzleien eine anbieterunabh\u00e4ngige Infrastruktur aufbauen, die keine Abh\u00e4ngigkeit von einem einzigen Anbieter schafft. Tools, die auf offenen Protokollen wie dem Model Context Protocol (MCP) aufbauen, erlauben der Kanzlei, den Anbieter zu wechseln, ohne ihren gespeicherten Kontext zu verlieren oder ihre Arbeitsabl\u00e4ufe zu unterbrechen. Das ist nicht nur eine Frage der Flexibilit\u00e4t, sondern auch der Resilienz: Ein Anbieter kann seine Preise oder Bedingungen \u00e4ndern oder seinen Betrieb einstellen. Ein Vendor-Lock-in in einem gesch\u00e4ftskritischen Arbeitsablauf ist ein strategisches Risiko, das Kanzleien selten bedenken, bis es zu sp\u00e4t ist.<\/p>\n<h2>Verantwortung f\u00fcr KI-Ergebnisse: Halluzinationen, Haftung und geistiges Eigentum<\/h2>\n<p>Anw\u00e4ltinnen und Anw\u00e4lte sowie Patentanw\u00e4ltinnen und Patentanw\u00e4lte bleiben f\u00fcr s\u00e4mtliche Arbeitsergebnisse vollumf\u00e4nglich verantwortlich, ob KI-gest\u00fctzt oder nicht. Das hat zwei praktische Dimensionen. Die erste sind Halluzinationen: LLMs k\u00f6nnen plausible, aber sachlich falsche juristische Zitate, Urteilsverweise oder Gesetzesbestimmungen hervorbringen, und tun dies auch, typischerweise im selben selbstsicheren und autoritativen Ton wie bei korrekten Ergebnissen. Wer eine KI-generierte Rechtsschrift (<em>brief<\/em>) oder ein KI-generiertes Rechtsgutachten (<em>opinion<\/em>) einreicht, ohne jede zitierte Quelle unabh\u00e4ngig zu \u00fcberpr\u00fcfen, setzt sich einem Haftungsrisiko aus und, in Gerichtsverfahren, Sanktionen des Gerichts.<\/p>\n<p>Die zweite Dimension ist das geistige Eigentum. KI-generierte Ergebnisse k\u00f6nnen Inhalte aus den Trainingsdaten des Modells enthalten und dabei urheberrechtlich gesch\u00fctztes Material Dritter ohne Quellenangabe oder Lizenz wiedergeben. Dadurch kann die Kanzlei Verletzungsanspr\u00fcchen f\u00fcr Inhalte ausgesetzt sein, die sie in gutem Glauben verwendet hat. Zugleich kann nach dem Schweizer Urheberrecht (Art. 6 URG) nur eine nat\u00fcrliche Person Urheberin oder Urheber sein: Von KI generierte Inhalte geniessen keinen Urheberrechtsschutz, und die Kanzlei kann an rein KI-generierten Arbeitsergebnissen keine Eigentumsrechte geltend machen. Wer als Anw\u00e4ltin, Anwalt, Patentanw\u00e4ltin oder Patentanwalt KI einsetzt, profitiert vom Effizienzgewinn und tr\u00e4gt zugleich das rechtliche Risiko.<\/p>\n<h2>Prompt Injection und neu entstehende Bedrohungen<\/h2>\n<p>Mit der Integration von KI-Tools in juristische Arbeitsabl\u00e4ufe wird eine neue Angriffskategorie relevant: die Prompt Injection. Eine b\u00f6swillige Person kann versteckte Anweisungen in ein Dokument oder eine E-Mail einbetten, die die KI verarbeiten soll. Das Modell kann legitime Anweisungen nicht von eingeschleusten Befehlen unterscheiden und l\u00e4sst sich so dazu manipulieren, Informationen preiszugeben, irref\u00fchrende Zusammenfassungen zu erstellen oder unbeabsichtigte Handlungen auszuf\u00fchren. Dieses Risiko steigt, je autonomer KI-Systeme werden: Ein System, das selbstst\u00e4ndig E-Mails versenden oder im Namen der Anw\u00e4ltin oder des Anwalts auf externe Datenbanken zugreifen kann, stellt eine deutlich gr\u00f6ssere Angriffsfl\u00e4che dar als ein passiver Textgenerator. Kanzleien sollten sicherstellen, dass ihre Expertin bzw. ihr Experte f\u00fcr Informationssicherheit (<em>Information Security Expert<\/em>) mit diesen KI-spezifischen Angriffsvektoren vertraut ist. Diese unterscheiden sich von klassischer Malware und von Phishing und erfordern eine andere Reaktion.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Generative KI ist kein k\u00fcnftiges, sondern ein gegenw\u00e4rtiges Risiko: Sie ist in den meisten Kanzleien bereits im Einsatz, \u00fcber zugelassene Tools, \u00fcber Shadow IT oder \u00fcber beides. Die SAV\/FSA-Wegleitung von 2024 liefert den berufsrechtlichen Rahmen, dieses Kapitel die Ebene der Informationssicherheit. Die Kernbotschaft ist einfach: KI nutzen, aber steuern. Eine schriftliche Richtlinie, die richtigen Vertr\u00e4ge, eine anbieterunabh\u00e4ngige Architektur, geschulte Mitarbeitende und eine konsequente \u00dcberpr\u00fcfung der Ergebnisse sind die Mindestanforderungen f\u00fcr einen verantwortungsvollen Einsatz. Wie bei allen in diesem Leitfaden behandelten Aspekten der Informationssicherheit besteht der erste Schritt in der Zusammenarbeit mit Ihrer Expertin bzw. Ihrem Experten f\u00fcr Informationssicherheit (<em>Information Security Expert<\/em>). F\u00fcr die Dimension des Berufsgeheimnisses empfiehlt sich zudem die Zusammenarbeit mit einer Anw\u00e4ltin, einem Anwalt, einer Patentanw\u00e4ltin oder einem Patentanwalt, die bzw. der mit den spezifischen Pflichten des Rechtsberufs und mit dem IT-Recht vertraut ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kontext: Dieser Artikel wurde von der Swiss LegalTech Association (SLTA) ver\u00f6ffentlicht, bei der P&amp;TS Corporate-Mitglied ist. Er ist in der Kategorie \u00abLaw &amp; Tech Insight\u00bb eingeordnet und reiht sich in die zahlreichen Publikationen ein, die sich mit den Ver\u00e4nderungen im Rechtssektor durch den Einsatz neuer Technologien befassen. 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