Geistiges Eigentum für Start-ups

Start-ups

Wie soll eine effiziente Strategie für den Schutz des geistigen Eigentums aussehen, wenn man reich an Erfindungen aber arm an Ressourcen ist?

Eine technologische Innovation bildet oft den Ausgangspunkt vieler Start-ups. Im Allgemeinen verfügen diese nicht über das Marketing-Knowhow oder das Vertriebsnetz ihrer etablierten Konkurrenz. Sie laufen Gefahr, schnell ins Hintertreffen zu geraten – falls sie ihre Errungenschaften nicht durch eine geeignete Strategie für Patente, Urheberrechte und Marken schützen lassen.

Viele Jungunternehmen sind sehr von externen Finanzierungsmöglichkeiten wie venture capitalists oder business angels abhängig. Die Investoren zögern allerdings oft mit der Investition in eine Technologie, welche von Dritten einfach kopiert und dann ohne Entwicklungskosten billiger verkauft werden kann.

Aber ein ansprechendes Patentportfolio zeigt den Investoren, dass die so geschützte Technologie eher zukunftssicher und rentabel ist.

Es ist dennoch der Mehrzahl der Jungunternehmen unmöglich, sich dieselben Schutzstrategien wie besser dotierte Firmen zu Nutze zu machen; sie müssen daher oft auf alternative Methoden zurückgreifen, um die Kosten zu senken oder wenigstens aufzuschieben, und dies möglichst ohne Kompromisse bei der Schutzqualität einzugehen. So werden beispielsweise nationale oder gar provisorische Patente der direkten Hinterlegung von Europäischen Patenten vorgezogen. Internationale PCT Patentanträge ermöglichen es ebenfalls, die anfänglichen Kosten zu mindern. Ein Gebrauchsmuster stellt ausserdem eine mögliche Alternative zu Patenten dar.

Seit 2004 hat P&TS die Förderung von Jungunternehmen zu einer Priorität gemacht. Dies war für unsere Firma eine logische Entwicklung: Wir waren ja selbst ein unternehmerischer Neuling, der dank der Innovation als Kerngeschäft schnell gewachsen ist.

Heute erntet P&TS die Früchte dieser Strategie, da sie sich zu einem unverzichtbarer Partnerin für Jungunternehmen und für die sie beherbergenden Hochschulen und Gründungszentren entwickelt hat. Seit zehn Jahren ist P&TS IP-Experte bei KTI-Startup, einer Initiative des Bundes. Zudem übt P&TS eine Coaching-Funktion beim westschweizerischen Netzwerk Platinn aus.

Mehrere Angestellte von P&TS können sich auf einschlägige Erfahrung in Jungunternehmen berufen. So hat Antoine Dieudonné-Vatran während einigen Jahren das Patentportfolio eines erfolgreichen Jungunternehmens verwaltet, derweil Davide Manetti zusätzlich zu seiner Arbeit bei P&TS weiterhin eine aktive Rolle im Management von Jungunternehmen einnimmt: Als Ingenieur der Elektrotechnik der ETH hat er verschiedene Mandate bei Jungunternehmen der EPFL ausgeübt.

Diese mehrschichtige Einbindung von P&TS und seinen Angestellten lassen uns die spezifischen Bedürfnisse der Jungunternehmen hinsichtlich der Strategie und der Nutzung des geistigen Eigentums von Investoren genau erkennen, immer unter Beachtung der sehr beschränkten Budgets.

Unsere Firma bietet ausserdem Jungunternehmen, die durch unser Partner-Hochschulen und Gründerzentren unterstützt werden, Vorzugsbedingungen an.

CONTACT

Spécialiste en propriété intellectuelle

Christophe Saam

brevet pour un drone